Richtig gerillt ist halb gefalzt

Geschrieben von Die Printagonisten am .

Manche Druckereiprodukte werden bei der Bearbeitung „geknickt“. Flyer oder Briefkarten sind die bekanntesten Beispiele dafür. Doch diese Produkte werden natürlich nicht einfach gefaltet. Das erledigen im Betrieb unterschiedliche Maschinen.

 

Falzen

Haben Sie schon einmal versucht, ein Blatt Tonkarton zu falten? An manchen Stellen gelingt dies nicht ganz sauber, der Knick liegt dann ein paar Millimeter neben der gewünschten Faltkante. Dann war der Knick gegen den Lauf des Papiers.

Außerdem brechen die Papierfasern schnell und auch Farbe splittert ab. Dieser Bruch hinterlässt unschöne weiße und unregelmäßige Risse im Papier. Deshalb werden diese „Knicke“ maschinell vorbereitet. Dieser Vorgang wird als „falzen“ bezeichnet.

Das Falzen an sich erfolgt meist über Rollen, die das gelegt Papier einziehen bis zum Ende, wo die Lagen dann gefalzt werden.

Rillen

Ab einer Papier-Grammatur von etwa 170g/qm ist auch das Falzen nicht mehr möglich, ohne dass die Papierfasern beschädigt werden. Der Falzbruch wird dann so groß und unkontrolliert, dass die Kante nicht mehr sauber und gerade verläuft. Dabei wird auch der Druck Schaden nehmen.

Diesem wirken wir in der Druckerei entgegen, indem wir das Papier vorbereiten. Bedrucktes Papier, das auch nicht extrem dick ist, wird gerillt.

Rillen bedeutet, dass das Papier vor dem Falzen an der Außenseite gedehnt und an der Innenseite gestaucht wird, damit das nicht beim Falzen an sich passiert.
Probieren Sie es aus: Knicken Sie ein Stück Tonkarton ohne Hilfsmittel und einmal, indem Sie ein Lineal auf das Papier legen und mit einem Brieföffner am Lineal entlang das Papier „eindrücken“. Dabei ist die obere Seite die spätere Außenseite, denn auf dieser Seite kommt durch den Druck die Streckung zustande.

Nuten

Wenn das Papier sehr dick ist, dann reicht das Rillen nicht aus. Bei mehr als 5mm Dicke muss eine Schicht des Materials abgetragen oder genutet werden, damit das Papier nicht über die gesamte Dicke durchbricht. In diesem Fall darf das Papier jedoch nicht bedruckt sein, denn die Nut wird wie eine Kerbe in das Material geschnitten.

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